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![]() Aktuelle Informationen(letzte Änderung 7.12.03)Uniweite Aktionswoche in HannoverAb Montag dem 8.12.03 startet in Hannover eine uniweite Aktionswoche mit vielfältigen Informationsveranstaltungen und bunten Protestaktionen in und außerhalb der Universität. Termine und weitere Informationen können dem (an der Uni ausliegenden) alternativen Vorlesungsverzeichnis entnommen werden oder bei dem Infopoint an der Hauptmensa Callinstraße, der ab Montagvormittag ganztägig über Neuigkeiten informiert. Weitere Informationen können über die Yahoogroup Uni-Hannover-Protest bezogen werden (hier klicken zum anmelden)Protest am LeineschloßFür Mittwoch dem 10.12. sind massive Proteste von Studierenden und Gewerkschaften in Hannovers Innenstadt geplant. Grund dieser Proteste ist die Landtagsdebatte über den nds. Haushalt 2004, welcher massive Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich enthält. Die Plenarsitzungen werden von Mittwoch dem 10.12. bis Freitag dem 12.12. stattfinden (siehe auch die Landtagsseite). Ab 15 Uhr soll im Hauptgebäude der Universität Hannover eine niedersächsische Vollvollversammlung der Studierenden stattfinden.Studiproteste EuropaweitNicht nur in Niedersachsen und in anderen Bundesländern gehen die Studierenden auf die Barrikaden. Auch in anderen EU-Ländern finden derzeit Studi-Proteste statt, allein in Frankreich sollen sich derzeit 22 Universitäten und Hochschulen im Streik befinden. Für den Samstag, dem 13.12.03, sollen Europaweit Studi-Demos stattfinden (siehe auch fzs-online). In der BRD wird es zeitgleich in Berlin, Frankfurt a.M. und Leipzig zu Großdemonstrationen kommen. Für diesen Zweck stellt der AStA der Uni Hannover Busse für Berlin zur Verfügung. Ein Busticket wird hin und wieder zurück 15 Euro kosten und kann beim AStA bezogen werden. Die Abfahrt der Hannoverschen Busse ist Samstag 13.12., 9:30 Uhr vom ZOB (ohne gewähr).Göttingen weiterhin im StreikAm Donnerstag, dem 4.12., beschlossen die Göttinger Studierenden eine Fortführung ihres Streiks, für den Montag, dem 8.12., und Dienstag, dem 9.12., wollen sie zudem die Universität Göttingen komplett dichtmachen, um - wie sie sagen - den Studierenden den Streik zu ermöglichen, die bisher wegen Klausuren- und Vorlesungszwang das Mitmachen verwert blieb. Weiterhin wollen sie mit mindestens 3000 Studierende am Mittwoch nach Hannover kommen, um gegen den Haushaltsplan zu protestieren. Weitere Infos auf der Göttinger Streikseite www.bildungsklau.dealte InformationenLandesweite Studi-Demo am 12.11. in Hannover geplantFür den 12.11.03 ist in Hannover eine Demonstration gegen die Kürzungen an den niedersächsischen Hochschulen geplant. Die Demonstration startet um 14 Uhr auf den Opernplatz. Weitere Informationen zur Demonstration sind unter www.bildet-die-rettung.de.vu zu erfahren. Hintergrund der Demonstration sind die geplanten Kürzungen des Niedersächsischen Hochschuletat um rund 40,6 Mio. Euro. Infolge dessen würde allein die Universität Hannover 250 Stellen einbüßen und ein Einstellungsstopp verhängen müssen. Aber auch die Einführung von allgemeinen Studiengebühren ab den ersten Semester sind vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium geplant. Sollte eine Klage der Länder gegen das Hochschulrahmengesetz vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg haben, hat der nds. Wissenschaftsminister Lutz Stratmann eine sofortige Einführung der Studiengebühren angekündigt. Allerdings sind auch weite Teile der Grünen und der SPD für die Einführung von allgemeinen Studiengebühren, wie die Berliner Zeitung vom 1./2.11. titelte. Die Argumentation, daß mit der Einführung der sogenannten Langzeitstudiengebühren (in Niedersachen 500 Euro/Sem. nach Überschreiten der Normalstudienzeit) die allgemeinen Studiengebühren verhindert würden, entpuppt sich somit als abwegig. Doch nicht nur in Niedersachsen wehren sich die Studierenden. So hat die Studierendenschaft der Technischen Universität Berlin am 5.11.2003 den Streik beschlossen und das Hauptgebäude der TU besetzt. Nähere Informationen sind auf der Internetseite des AStA der TU Berlin zu finden. Auch in anderen Bundesländern werden Studi-Streiks erwartet, nachdem dort ebenfalls der Hochschuletat drastisch gekürzt werden soll.
Europäisches Sozialforum lädt nach Paris einVom 12.11.2003 bis zum 15.11 findet in Paris (Frankreich) das Europäische Sozialforum statt. Nachdem im letzten Jahr in Florenz (Italien) das erste Europäische Sozialforum von 60.000 Teilnehmern besucht wurde, erwarten die Veranstalter in Paris über 80.000 Teilnehmer. Das Europäische Sozialforum versteht sich als europäische Plattform von allen linken sozialen Organisationen und Strömungen in Europa. Auch die europäischen Studierenden beteiligen sich an dem Europäischen Sozialforum. Schon im Sommer haben sich Studierende aus Europa in Berlin zum ersten Europäischen Bildungsforum getroffen, um unter anderem gegen das zeitgleich stattgefundenen Treffen der Europäischen Bildungsminister und deren Bologna-Beschlüsse - die Umwandlung aller europäischer Hochschulabschlüsse in BA/Master-Studiengänge - zu protestieren.Das Europäische Sozialforum ist mehr als eine Ansammlung von Diskussionen und Kongressen: Der im letzten Jahr getroffene Beschluß am 15.2.03 weltweit gegen den drohenden Irakkrieg zu demonstrieren, wurde von über 14. Mio. Menschen weltweit wahrgenommen. In Berlin beteiligten sich damals rund eine halbe Mio. Menschen. Nährere Informationen sind auf der offiziellen Internetseite des Forums http://www.fse-esf.org zu finden. |